Liebe Besucher,


herzlich willkommen beim Freundeskreis LECIM.

In unregelmäßigen Abständen präsentieren wir Ihnen hier Gedanken "rund um den Glauben" an den einen wahren und lebendigen und lebensspendenden Gott, unseren Schöpfer.

Wollen Sie Ihr persönliches Zeugnis abgeben - für etwas Gutes eintreten? Ja!


Herz Mariä Sühne-Samstage und Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens

Die prophetische Mission Fatimas ist noch nicht beendet!

In Fatima sagte Unsere Liebe Frau u.a. zu den Seherkindern:

Am 13.Oktober 1917, beim Sonnenwunder, zeigte sich Maria als Unsere Liebe Frau vm Berge Karmel. In der rechten Hand hielt sie das braune Skapulier. Damit wollte sie, wie Schwester Luzia erklärte, ihren Wunsch bekunden, dass alle Menschen das Skapulier als Zeichen der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens tragen, wie es von Papst Pius XII. bestätigt wurde: "Die Skapulierträger mögen in diesem Kleid den Ausdruck der Weihe an das heiligste Herz der Unbefleckten Jungfrau sehen".

Am 10. Dezember 1925 erschient schließlich Unsere Liebe Frau mit dem Kinde, wie bereits am 13. Juli 1917 angekündigt, Lucia in Pontevedra, um die Andacht zum Herz-Mariä-Suhnesamstag einzuführen: "Meine Tochter, siehe mein Herz umgeben von Dornen, mit denen es die undankbaren Menschen durch ihre Lästerungen und Undankbarkeiten ständig durchbohren.. Bemühe wenigstens du dich, mich zu trösten und mache bekannt, dass ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden beizustehen, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, die fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag beichten, die heilige Kommunion empfangen, einen Rosenkranz beten und mit mir eine Viertelstunde verbringen, indem sie die Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, in der der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten."

Am 13. Juni 1929 erschien Unsere Liebe Frau ein weiteres Mal Schwester Lucia, um die Weihe Rußlands zu fordern: "Die Zeit ist gekommen, wo Gott den Heiligen Vater bittet, in Vereinigung mit allen Bischöfen der Welt die Weihe Rußlands an mein Unbeflecktes Herz vorzunehmen, wobei er verspricht, es durch dieses Mittel zu retten." Eine solche Weihe hat leider bisher nicht stattgefunden.

Papst Benedikt XVI. in Fatima:

Möge in den sieben Jahren, die uns noch vom hundertsten Jahrestag der Erscheinungen trennen, der angekündigte Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit näherkommen.


Die Entwicklung der Bevölkerung in Europa und Nordamerika - Islamisierung ohne Schwert!

Machen Sie sich Ihre eigene Meinung dazu, und handeln Sie, bevor es ganz zu spät ist.


Ist ein "hirntoter" Mensch wirklich tot?

Dr. Rainer Beckmann, Richter, Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Chefredakteur der "Zeitschrift für Lebensrecht“, stellvertretender Vorsitzender der Juristen-Vereinigung Lebensrecht e.V. ( Köln)., Dozent an der Palliativakademie des Julius-Spitals Würzburg widerlegte klar und eindrucksvoll mit juristischer Argumentation die Behauptung, ein Mensch mit Hirnversagen sei ein toter Mensch. Begründete Zweifel müssten dazu führen, "hirntote" Patienten als Lebende, die ein Recht auf Leben haben, zu behandeln.


Wir bedanken uns beim Hl. Vater in Rom, Papst Benedikt XVI., für seinen furchtlosen Einsatz, die Kirche auf Erden in neuem Glanz erblühen zu lassen, den Gläubigen in widrigen Zeiten Trost zu spenden und ihnen die richtige Richtung zu weisen. Er zeigt klar, dass die Kirche kein von Menschen gemachter Verein ist, der "demokratischen" Weisungen der Menschen zu folgen und sich dem Zeitgeist anzupassen hat. Mit Benedikt XVI. haben wir einen guten Papst, der die Wahrheit - ja, die gibt es wirklich - klar beim Namen nennt. Wir beten für den Hl. Vater um Kraft, Liebe und Klugheit, die Anfeindungen durch die Medien und durch Vertreter der Politik und Religionsgemeinschaften unbeschadet zu überstehen.

Deo gratias



Erzengel Michael


Unter dem Titel Israel droht Vatikan mit Ende der Beziehungen veröffentlichte Tagesschau.de am 31. Januar 2009 unter Bezugnahme auf das Magazin "Spiegel" die Behauptung, " Der istaelische Minister Jizchak Cohen empfiehlt den Abbruch der Beziehungen zum Vatikan". (Anmerkung: Gemeint ist wohl der "israelische Minister") Weiterhin wird der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, zitiert, es gäbe "im Vatikan offenbar eine deutliche Akzentverschiebung in Richtung eines katholischen Fundamentalismus".

Wir wollen hier nicht die Umstände diskutieren, warum es zu diesen Aussagen kam, sondern wollen uns mit dem Begriff des katholischen Fundamentalismus auseinandersetzen.

Was heißt "katholische"? Dieser Begriff kommt aus der griechischen Sprache und hat zunächst einmal nichts mit der Kirche zu tun, auch wenn "katholisch" fälschlicherweise landläufig als das "eingetragene Markenzeichen" der Kirche in Rom betrachtet wird. Der griechische Ursprung καθολικος (katholikos) von "katholisch" bedeutet "das Ganze betreffend", "allgemein gültig".

Was heißt Fundamentalismus? Fundamentalismus ist allgemein gesehen eine Überzeugung, die sich zu ihrer Rechtfertigung auf eine Grundlage beruft, die auf einer Letztbegründung beruht. In einfachen Worten gesagt ist der Fundamentalismus eine Anschauung oder Lebenshaltung, die auf einem festen Fundament, einer absoluten Wahrheit beruht.

Was meint nun wohl Herr Kramer mit "katholischem Fundamentalismus"? Wenn wir die vorgenannten allgmeinen Definitionen der einzelnen Begriffe nehmen, so spricht er von einer das Ganze betreffenden Anschauung oder Lebenshaltung, die auf einer absoluten Wahrheit beruht. Wenn dem so ist, so können wir nur hoffen, dass der Vatikan und insbesondere der Hl. Vater katholisch fundamental sind, denn der Vatikan vertritt den Glauben an den einzigen offenbarten wahren und lebendigen Gott. Etwas anderes darf der Vatikan nicht, als in diesem Sinn katholisch fundamental den Glauben lehren und bewahren.

Herr Kramer vermutete aber nicht das Vorhandensein eines katholischen Fundamentalismus, sondern eine "deutliche Akzentverschiebung" dahin. Wenn er damit Recht hat, so bestätigt das nur unsere hier schon öfters vorgetragenen Bedenken, dass die Kirche auf Erden an vielen Enden in den letzten Jahren durch Mängel ihrer Priester, Bischöfe und Kardinäle sehr gelitten hat. Wir freuen uns somit über die Aussage von Herrn Kramer, dass er Anzeichen einer Besserung der Kirche entdeckt hat.

Wenn aber Herr Kramer eher die medial landläufige Vorstellung seiner Worte meinte, so muss er sich leider sagen lassen, dass er keinerlei Recht hat, den Hl. Vater in seinem Amt als Bewahrer des Glaubens zurechtzuweisen. Es ist uns wohl bekannt, dass seit 1717 die Freimaurer kontinuierlich versuchen, alle Vorstellungen von Göttern zusammen mit dem Glauben an den einzigen wahren Gott als gleich gültig darzustellen. Doch wird damit erstens der Glaube gleichgültig, verliert also seine grundsätzliche Bedeutung, und zweitens würde damit auch den Angehörigen des jüdischen Glaubens ihre Rechtfertigung genommen. Will letzteres Herr Kramer erreichen? - wohl nicht!

Losgelöst davon appellieren wir insbesondere an diejenigen Menschen, die sich sehr engagiert dafür einsetzen, dass die Verbrechen vergangener Zeiten nicht vergessen werden, und dass den durch diese vergangenen Verbrechen geschändeten Menschen ein würdiges Gedächtnis bewahrt bleibt, dass sie doch bitte auch mit dem gleichen Engagement heutige gesellschaftlich geduldete Verbrechen anprangern und verhindern helfen: hier denken wir insbesondere an den millionenfachen Mord der Schwächsten unserer Gesellschaft, nämlich die ungeborenen Kinder.


Zum 1. Januar 2008 gab sich Scout Deutschland Katholische Pfadfinder Hl. Martin e.V. sein Grundsatzprogramm. Dieser neue Pfadfinderverein arbeitet nach der authentischen Methode von Robert Stephenson Smith Baden-Powell Lord of Gilwell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung, und verbindet katholische Missionsarbeit mit ökumenischer Offenheit im Sinne der Enzyklika "Ut Unum Sint" von Johannes Paul II:

79. Schon jetzt ist es möglich, die Themen festzulegen, die vertieft werden müssen, um zu einer echten Übereinstimmung im Glauben zu gelangen:

  1. die Beziehungen zwischen Heiliger Schrift als oberster Autorität in Sachen des Glaubens und der heiligen Tradition als unerläßlicher Interpretation des Wortes Gottes;
  2. die Eucharistie, Sakrament des Leibes und Blutes Christi, dargebracht zum Lob des Vaters, Gedächtnis des Opfers und Realpräsenz Christi, heiligmachende Ausgießung des Heiligen Geistes;
  3. die Weihe als Sakrament zum Dienstamt in seinen drei Stufen: Bischofsamt, Priestertum und Diakonat;
  4. das Lehramt der Kirche, dem Papst und den in Gemeinschaft mit ihm stehenden Bischöfen anvertraut, verstanden als Verantwortung und Autorität im Namen Christi für die Unterweisung im Glauben und seine Bewahrung;
  5. die Jungfrau Maria, Gottesmutter und Ikone der Kirche, geistliche Mutter, die für die Jünger Christi und für die ganze Menschheit Fürbitte leistet.

Zur Erklärung des obigen Zitates seien noch folgende Gedanken angemerkt:

Ad 1: Die Hl. Schrift ist das Ergebnis der frühen Geschichte der Kirche auf Erden, da die dort zusammengefaßten Schriften als vom Hl. Geist inspiriert vom Lehramt ausgewählt wurden. Ein Ausspielen der Hl. Schrift gegen das Lehramt ist also nicht möglich. Es sind zwei notwendige Stützen unseres Glaubens.

Ad 2: Die Hl. Eucharistie ist selbstverständlich nicht wie von reformierten Gemeinschaften verstanden eine Erinnerungsfeier, sondern die unblutige Wiederholung des einen Opfers unseres Herrn. Dies kommt insbesondere in der immerewährend gültigen Messe von Pius V. wunderbar zum Ausdruck.

Ad 3: Dies stellt einen der wesentlichen Unterschiede zu den reformierten Gemeinschaften dar, in denen die Geistlichkeit nicht in der apostolischen Sukzession steht.

Ad 4: Das Lehramt der Kirche ist im Stellvertreter unseres Herrn auf Erden, dem Hl. Vater, verankert, der in Zweifelsfällen und bei Streitigkeiten mit Autorität den Glauben verbindlich auslegt und auch unfehlbar Glaubensgrundsätze verkünden kann.

Ad 5: Es ist sicher Teil der Tradition der Kirche, zu sagen, dass die Hl. Jungfrau Maria Mutter Gottes, Mutter der Kirche und Mutter aller Gläubigen ist, und durch ihren Sohn die besondere Gnade erhielt, am Erlösungswerk durch ihre Vermittlung mitzuwirken. Denken wir nur an die vielen anerkannten Erscheinungen der Hl. Jungfrau.


"Das Reich Gottes verkündigen"

Seit ich hier bin, habe ich nicht aufgehört zu arbeiten: ich bin durch die Dörfer geeilt, ich habe alle Säuglinge getauft, die noch nicht getauft waren… Die Kinder hingegen haben mich weder das göttliche Offizium beten lassen, noch mich essen oder ausruhen lassen, bis ich ihnen nicht ein Gebet beigebracht hatte. Da begann ich zu verstehen, dass das Himmelreich denen gehört, die jenen ähnlich sind (vgl. Mk 10,14). So habe ich begonnen, sie im Bekenntnis des Glaubens an den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist zu unterrichten, indem ich sie das Credo der Apostel, das Vaterunser und das Gegrüßet seist Du, Maria lehrte, da ich nicht ohne Mangel an Frömmigkeit eine so fromme Bitte abschlagen konnte. Ich bemerkte, dass sie sehr lernbegierig waren; hätten sie jemanden, der sie im christlichen Glauben bilden würde, so bin ich sicher, dass sie sehr gute Christen würden. In diesem Land sind viele Menschen einzig deshalb keine Christen, weil niemand sie heute zu Christen macht. Ich hatte oft den Gedanken, alle Universitäten Europas zu durcheilen, angefangen bei der von Paris, um überall wie ein Verrückter zu rufen und jene anzustoßen, die mehr der Lehre als der Liebe leben, indem ich ihnen sage: „Ach, eine so große Zahl von Seelen, die vom Himmel ausgeschlossen ist durch eure Schuld, fährt tief in die Hölle.“

Könnten sie sich bloß in gleicher Weise diesem Apostolat weihen, wie sie sich den Wissenschaften widmen, damit sie Gott Rechenschaft ablegen würden über ihre Lehre und ihre Talente, die ihnen anvertraut sind! Viele von ihnen, die dieser Gedanke erschüttert und denen durch die Betrachtung der göttlichen Dinge geholfen wird, würden sich angestoßen fühlen, darauf zu hören, was der Herr in ihnen spricht. Und indem sie ihre Ambitionen und menschlichen Geschäfte verwerfen, unterstellten sie sich gänzlich und unabänderlich dem Willen und Gebot Gottes. Ja, sie riefen aus dem Grund ihres Herzens: „ Herr, hier bin ich. Was willst du, dass ich tue? (vgl. Apg 9,10; 22,10) Sende mich, wohin auch immer es dir gefällt, und wäre es selbst bis nach Indien“.

Hl. Franz Xaver (1506 - 1552), Jesuitenmissionar
Briefe 4 und 5 an den hl. Ignatius von Loyola

Bisher hatten wir hier mit freundlicher Genehmigung des Initiativkreises katholischer Laien und Priester in der Diözese Augsburg e.V. deren Informationen aus Kirche und Welt bereitgestellt. Nunmehr verweisen wir der Einfachheit halber nur noch auf deren Webseite

Michaelsbund

Trotz aller Angriffe auf die geistige Freiheit der Bevölkerung gibt es immer noch Menschen, die sich mutig für die Wahrheit und die wirkliche Freiheit einsetzen.

Wirkliche Freiheit eines Menschen ist immer die Freiheit von seinen Begierden; die demütige und freudige Annahme der durch unseren Schöpfer gegebenen Ordnung.

Wahrheit steht niemals zur Diskussion der "political correctness", auch wenn sie weh tut. Man kann jahrzehntelang die Lüge predigen, damit aber die Wahrheit nicht beseitigen. Die Wahrheit holt jeden wieder ein.

Lesen Sie die Seite des Michaelsbundes und machen Sie sich Ihre eigene Meinung.
Michaelsbund

Kreuzwegkapelle zu Fatima, 2003.

Krönung der Jungfrau Maria im Himmel
Maria Mutter Jesus, Mutter der Kirche, Mutter aller Menschen

Maria empfängt von Gott Vater und Jesus Christus, ihrem Sohn, die Krone. Über allen schwebt die Taube als Sinnbild des Heiligen Geistes, der Liebe zwischen Gott Vater und Sohn, dem Beistand für uns Menschen. Engel wohnen andächtig der Krönung bei und schauen auf Maria.


Warum glauben wir?

Vom heiligen Don Bosco, dem vielleicht größten Heiligen des 19. Jahrhunderts, der 1888 starb, wird von seinem Biographen, der jahrzehntelang mit dem Heiligen lebte, die vorübergehende Auferweckung eines schon 12 Stunden toten fünfzehnjährigen Jungen berichtet. Der Leichnam war aufgebahrt und zum Begräbnis vorbereitet. Don Bosco rief den Jungen ins Leben, dieser legte eine reumütige und aufrichtige Beichte ab. Dann fragte der Heilige den Jungen: "Der Himmel steht dir offen. Willst du hinaufgehen oder hier bei uns bleiben?" Er antwortete: "Ich will in den Himmel gehen." So entschlief er im Herrn. Seine Seele ging in den Himmel. Auferstehen wird er am jüngsten Tag.

......

Schließlich betont Augustinus: "Wofür legen solche Wunder ..." - er weiß von der Heilung einer Blinden, einer Krebskranken, der Bekehrung eines erbitterten Feindes des christlichen Glaubens, ja von Totenerweckungen zu berichten - "... Zeugnis ab, wenn nicht für den Glauben, in dem verkündet wird, daß Christus im Fleisch auferstanden und mit dem Fleisch zum Himmel aufgefahren ist? Sind doch die Martyrer selbst Martyrer dieses Glaubens, weil sie die Zeugen dieses Glaubens gewesen sind".

Das II. Vatikanische Konzil stellt in der Pastoralkonstitution "Die Kirche in der Welt von Heute" (Nr. 22) fest:

"Auch auf dem Christen liegen ganz gewiss die Notwendigkeit und auch die Pflicht, gegen das Böse durch viele Anfechtungen hindurch anzukämpfen und auch den Tod zu ertragen; aber dem österlichen Geheimnis verbunden und dem Tod Christi gleichgestaltet, geht er, durch Hoffnung gestärkt, der Auferstehung entgegen. ... Durch Christus und in Christus ... wird das Rätsel von Schmerz und Tod hell, das außerhalb seines Evangeliums uns überwältigt. Christus ist auferstanden, hat durch seinen Tod den Tod vernichtet und uns das Leben geschenkt, auf daß wir, Söhne im Sohn, im Geiste rufen: Abba, Vater!" 

Ulrich Paul Lange, Theologisches, Jahrgang 32, Nr. 2, S. 104 und S. 109,110


Thomas von Kempen

Das Buch von der Nachfolge Christi
Zweites Buch "Ermahnungen zum inneren Leben",
Aus dem 11. Kapitel "Viel Christen - und wenig Freunde Christi und Seines Kreuzes"

 

1. Jesus hat jetzt viele Jünger, die im himmlischen Reiche gern mit Ihm herrschen möchten, aber wenige, die Sein Kreuz auf Erden tragen wollen. Viele hat Er, die Trost, wenige, die Trübsal verlangen. Viele findet Er, die mit Ihm essen und trinken möchten, aber wenige, die mit Ihm fasten wollen. Alle möchten mit Ihm Freude haben, aber wenige wollen für Ihn leiden. Viele folgen Jesus nach bis zum Brotbrechen am Abendmahle, aber wenige bis zum Trinken aus dem Leidenskelche. Viele ehren Seine Wundertaten, aber wenige teilen mit Ihm die Schmach des Kreuzes. Viele lieben Jesus, solange sie nichts zu leiden haben. Viele loben und preisen Ihn, solange sie Tröstungen von Ihm empfangen. Aber, wenn Jesus sich verbirgt und sie auch nur eine kurze Weile allein läßt, da klagen sie gleich oder verlieren gar den Mut.

 

Bete, arbeite und bekenne!


Mama Gloria


 

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